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Für Spitäler und Arztpraxen

Begleitung, die nach der Sprechstunde weitergeht.

Die meisten Fragen tauchen erst zu Hause auf: nach der Diagnose, vor dem Eingriff, beim Austritt. Menschen, die dieselbe Behandlung selbst erlebt haben, begleiten deine Patientinnen und Patienten genau dann. Ohne zusätzliche Sprechstundenzeit und ohne IT-Projekt.

Was Peers im Behandlungspfad bewirken

In der Sprechstunde geht es um Befunde und Therapie. Wie es Patientinnen und Patienten mit der Behandlung geht, zeigt sich aber oft erst im Alltag: bei Ängsten, Nebenwirkungen, Fragen zu Arbeit und Familie. Genau hier helfen Menschen, die es selbst erlebt haben.

Infotermin vereinbaren
Kein Aufwand in der Sprechstunde

Ein Hinweis im Gespräch und ein QR-Code auf dem Flyer genügen. Anmeldung, Vermittlung und Begleitung laufen über die Plattform und eine Fachperson, nicht über dein Behandlungsteam.

Begleitet zwischen den Terminen

Angst vor dem Eingriff, Nebenwirkungen, der erste Arbeitstag nach der Therapie: Peers kennen diese Momente aus eigener Erfahrung und sind digital erreichbar, auch ausserhalb der Sprechzeiten.

Sicher und klar abgegrenzt

Peers geben keine medizinischen Ratschläge. Sie werden auf ihre Rolle vorbereitet, und bei Anzeichen einer Krise wird jederzeit eine Fachperson einbezogen.

Peers müssen nicht von dir kommen

Wo es passt, arbeiten wir mit Patientenorganisationen zusammen, die bereits erfahrene Peers haben. So startest du schneller und stärkst die Zusammenarbeit mit der Selbsthilfe.

Teil eines digitalen Patientenpfads

Der Austausch lässt sich mit weiteren digitalen Schritten verbinden, von der Vorbereitung bis zur Nachsorge. Mit dem Inselspital Bern haben wir so den Swiss Sleep Circle umgesetzt.

Zahlen und Fakten

Warum es sich lohnt

2,7 Mio.

Menschen ab 15 Jahren leben mit mindestens einer der fünf häufigsten nichtübertragbaren Krankheiten, 37 % der Bevölkerung.

Quelle: BAG, Zahlen und Fakten (Daten 2022)
72 %

der Gesundheitskosten entfallen auf nichtübertragbare Krankheiten wie Krebs, Herz-Kreislauf- oder psychische Erkrankungen.

Quelle: BAG, Kostenstudie 2025 (Daten 2022)
17 Studien

zeigen bei Krebs: Peer-Unterstützung verbessert Lebensqualität und Selbstwirksamkeit und lindert Depression und Angst.

Quelle: Zhang et al., 2022, Metaanalyse

So funktioniert es

So einfach startet die Begleitung

Startseite des Peer-Angebots von Demenzworld auf dem Smartphone
Beispiel aus einem Partnerangebot (Demenzworld)
1

Einbettung

Gemeinsam bestimmen wir, wo im Patientenpfad das Angebot ansetzt, etwa nach der Diagnose, vor einem Eingriff oder beim Austritt.

Einstieg ins Angebot von Cystische Fibrose Schweiz mit der Frage: Was ist deine Situation?
Beispiel aus einem Partnerangebot (Cystische Fibrose Schweiz)
2

Empfehlung

Ärztinnen, Pflege oder Sozialdienst weisen auf das Angebot hin, mit Flyer, QR-Code oder im Austrittsgespräch. Mehr braucht es nicht.

Erklärung, wie MucoConnect in drei Schritten funktioniert, beginnend mit einem anonymen Fragebogen
Beispiel aus einem Partnerangebot (MucoConnect)
3

Matching

Eine Fachperson schlägt anhand eines kurzen Fragebogens einen Peer mit ähnlicher Diagnose oder Behandlung vor.

Anna, PeerÄhnliche Erfahrung
Hallo! Schön, dass du dich meldest. Wie geht es dir gerade?
Ehrlich gesagt bin ich ziemlich überfordert mit allem.
Das kenne ich gut. Mir hat damals geholfen, eins nach dem anderen anzugehen.
Wie hast du das gemacht?
Beispielansicht
4

Begleitung und Auswertung

Austausch im eigenen Tempo. Dein Team erhält anonymisierte Auswertungen und auf Wunsch die Ergebnisse kurzer Befragungen, etwa zur Zeit nach dem Austritt.

So sieht die Plattform aus →

restful arbeitet evidenzbasiert und methodisch fundiert

Gestützt auf Literaturrecherchen
Begleitforschung mit einer Universität
Schweizer Datenschutz (revDSG)
13 Partnerorganisationen
Stimme einer Partnerorganisation

«Ein sicheres und wirkungsvolles Peer-Angebot, das echten Austausch und gegenseitige Unterstützung schafft.»

Christina Eberle, Geschäftsführerin, Cystische Fibrose Schweiz (CFS)

Wissenschaftlicher Nachweis

Fundiert, nicht nur gut gemeint

Evidenz · Onkologie

Peer-Unterstützung verbessert die Lebensqualität und Selbstwirksamkeit von Krebsbetroffenen und lindert Depression und Angst.

Zhang et al., 2022, Metaanalyse von 17 Studien ↗ Studienlage zu Onkologie →
Evidenz · Zystische Fibrose

Digitale Formate sind besonders wertvoll, weil Treffen aus infektiologischen Gründen oft nicht möglich sind.

Jeffrey et al., 2020 ↗ Studienlage zu Zystische Fibrose →
Referenzen aus der Versorgung

Swiss Sleep Circle mit dem Inselspital Bern: Blended Stepped Care von der Früherkennung bis zur Behandlung, Konzeption und Realisierung durch restful. CoPEER mit der Spitex Kriens: Austausch für Klientinnen, Klienten und Angehörige.

InselspitalSpitex Kriens
Alle Themen

Studienlage zu 7 Themenfeldern, von Demenz bis Onkologie.

Zu Methode & Evidenz →
Auch von restful: Commelia

Fragen zwischen den Terminen an einem Ort

Mit Commelia beantwortet dein Team Patientenfragen per Web-Chat, E-Mail oder WhatsApp aus einem gemeinsamen Posteingang. Ein KI-Assistent übernimmt Routinefragen zu Abläufen, medizinische Anliegen gehen direkt an eure Fachpersonen.

  • Pflege, Ärzteschaft und Peers antworten gemeinsam, mit klarer Zuteilung
  • Übergabe an einen Menschen bei sensiblen Themen oder Krisensignalen
  • Automatische Übersetzung für Patientinnen und Patienten in anderen Sprachen
  • Gehostet in der Schweiz oder auf dem eigenen Server
Commelia kennenlernen 30 Tage kostenlos testen, keine Kreditkarte nötig.
Beispiel einer Unterhaltung in Commelia: Die KI beantwortet eine Elternfrage und übergibt an eine Beraterin

Häufige Fragen

Was du vorher wissen willst

Wie grenzt sich der Austausch von der Behandlung ab?

Peers geben keine medizinischen Ratschläge, sondern teilen ihre Erfahrung. Das ist in den Regeln des Angebots festgehalten und Teil der Vorbereitung der Peers. Medizinische Fragen bleiben bei deinem Behandlungsteam.

Was passiert, wenn es einer Patientin schlecht geht?

Peers sind darauf vorbereitet, ihre Grenzen zu erkennen. Bei Anzeichen einer Krise wird jederzeit eine Fachperson einbezogen, und die Patientin wird an die richtige Stelle verwiesen.

Braucht es eine Anbindung an unser Klinikinformationssystem?

Nein. Für den Start genügen ein Link oder ein QR-Code, etwa auf Flyern, im Austrittsgespräch oder im Patientenportal. Weitergehende Anbindungen prüfen wir projektbezogen.

Gibt es das Angebot mehrsprachig?

Ja. Für Angebote, die mehrere Sprachregionen erreichen sollen, setzen wir die Plattform mehrsprachig um.

Was kostet ein Pilot?

Das hängt von Umfang, Laufzeit und Begleitung ab. Nach einem Infotermin erhältst du ein konkretes Angebot. Für Projekte in der Gesundheitsversorgung gibt es Fördermöglichkeiten, etwa bei Gesundheitsförderung Schweiz.

Lass uns sprechen

Wir zeigen dir in einem unverbindlichen Infotermin, wie ein Angebot in deinem Setting aussehen könnte.

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